Wir stehen Ihnen mit Einfühlungsvermögen und Fachkompetenz zur Seite.
Die Nase ist weit mehr als nur „Riechen“: Sie filtert und befeuchtet die Atemluft, schützt vor Keimen und Allergenen und spielt eine wichtige Rolle für Schlaf, Stimme und allgemeines Wohlbefinden. Beschwerden wie eine dauerhaft verstopfte Nase, häufiges Nasenbluten, Druck im Gesicht oder Geruchsverlust können die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.
Auf dieser Seite
In unserer HNO-Praxis unterstützen wir Sie mit moderner Diagnostik und einer individuell abgestimmten Therapie – konservativ, minimalinvasiv oder bei Bedarf auch operativ.
Erkältung / Akute Rhinitis („Schnupfen“)
Ursache:
Meist Virusinfekte
Symptome:
Verstopfte oder laufende Nase, Niesen, Druckgefühl, ggf. Halsschmerzen und Abgeschlagenheit
Behandlung:
Symptomatische Therapie, Meerwasserspray, Inhalation; abschwellende Nasensprays nur kurzzeitig und gezielt
Allergische Rhinitis (Heuschnupfen / Hausstauballergie)
Ursache:
Überreaktion des Immunsystems auf Allergene (Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare etc.)
Symptome:
Niesattacken, wässriger Schnupfen, juckende Nase/Augen, verstopfte Nase
Behandlung:
Antiallergische Nasensprays/Antihistaminika, Allergiediagnostik, ggf. Hyposensibilisierung (SIT)
Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis – akut oder chronisch)
Ursache:
Häufig viral, manchmal bakteriell; begünstigt durch Allergien, Polypen oder anatomische Engstellen
Symptome:
Druck/Schmerz im Gesicht (Stirn/Wange), eitriges Sekret, Kopfschmerzen, verminderter Geruchssinn
Behandlung:
Abschwellende Therapie, Kortison-Nasenspray, Nasenspülungen; Antibiotika nur bei klarer bakterieller Konstellation; bei chronischen Beschwerden ggf. weiterführende Abklärung und operative Planung
Nasenpolypen (Polyposis nasi)
Ursache:
Chronische Entzündung der Schleimhaut; häufig in Verbindung mit chronischer Rhinosinusitis, Asthma oder ASS-Unverträglichkeit (N-ERD)
Symptome:
Dauerhaft verstopfte Nase, Mundatmung, Schnarchen, Geruchsverlust, häufig wiederkehrende Nasennebenhöhlenentzündungen
Behandlung:
Biologika (Antikörpertherapie)
Bei schweren, chronischen und unzureichend kontrollierten Verläufen können moderne Biologika eingesetzt werden (z. B. Dupilumab, Omalizumab, Mepolizumab).
Ziel: Die zugrunde liegende Entzündung gezielt zu blockieren, Beschwerden (v. a. Nasenatmung und Geruch) zu verbessern und die Notwendigkeit wiederholter Kortisontherapien oder erneuter Operationen zu reduzieren.
Nasenscheidewandverkrümmung (Septumdeviation)
Ursache:
Meist anatomisch bedingt oder nach Trauma
Symptome:
Einseitige Nasenatmungsbehinderung, Schnarchen, Neigung zu wiederkehrenden Nebenhöhlenentzündungen
Behandlung:
Je nach Ausprägung konservativ möglich; bei deutlicher Einschränkung ggf. Septumoperation
Nasenmuschelhyperplasie (Vergrößerung der Nasenmuscheln)
Ursache:
Chronisch geschwollene Nasenschleimhaut bzw. vergrößerte Schwellkörper – häufig bei Allergien, chronischer Rhinitis, Reizungen (z. B. trockene Luft, Rauch), teils auch kompensatorisch bei Nasenscheidewandverkrümmung
Symptome:
Dauerhaft oder wechselnd verstopfte Nase, erschwerte Nasenatmung (v. a. nachts), Mundatmung, Schnarchen, trockener Mund, ggf. Druckgefühl im Nasenbereich
Behandlung:
Privinismus (Nasensprayabhängigkeit / medikamentöse Rhinitis)
Ursache:
Längerfristige Anwendung abschwellender Nasensprays (z. B. Xylometazolin/Oxymetazolin) führt zu einem „Teufelskreis“: Die Schleimhaut schwillt nach kurzer Besserung wieder an – das Spray wird immer häufiger benötigt.
Symptome:
Dauerhafte Nasenatmungsbehinderung, Abhängigkeit vom Spray (v. a. nachts), trockene/geschädigte Schleimhaut, teils Nasenbluten, Druckgefühl
Behandlung:
Häufiges Nasenbluten (Epistaxis)
Ursache:
Gereizte Schleimhäute (z. B. trockene Luft), Infekte, Blutdruck, Gerinnungsmedikamente; selten Gefäßveränderungen oder Tumoren
Symptome:
Wiederkehrende Blutungen, oft aus dem vorderen Nasenbereich
Behandlung:
Schleimhautpflege/Salben, Blutstillung, ggf. Verödung; bei häufiger Epistaxis gezielte Abklärung der Ursache
Geruchsstörung (Hyposmie / Anosmie)
Ursache:
Infekte, chronische Entzündungen, Polypen, Allergien; in manchen Fällen neurologische Ursachen
Symptome:
Eingeschränktes oder fehlendes Riechvermögen, häufig auch Geschmacksstörungen
Behandlung:
Genaue HNO-Diagnostik; Therapie je nach Ursache (z. B. Entzündungshemmung, Polypenbehandlung); ggf. Riechtraining
Gut- und bösartige Tumoren der Nase und Nasennebenhöhlen
Risiken:
Selten, aber relevant; u. a. chronische Reizstoffe, bestimmte berufliche Expositionen (z. B. Holzstaub), Rauchen
Warnzeichen:
Diagnostik & Vorgehen:
Gründliche Untersuchung, Endoskopie, Bildgebung, ggf. Gewebeprobe; bei Verdacht rasche Abklärung und Einleitung der richtigen Behandlung in Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren
Diagnostik
Untersuchung der Nase und Nebenhöhlen, nasale Endoskopie, Allergiediagnostik, Ultraschall (je nach Fragestellung), ggf. Abstriche und ergänzende Diagnostik
Therapie
Medikamentöse Schleimhaut- und Entzündungstherapie, Allergiebehandlung inkl. Hyposensibilisierung, Beratung zur richtigen Nasenspray-Anwendung, ggf. operative bzw. minimalinvasive Planung (z. B. Septumkorrektur, Nasenmuschelverkleinerung, Polypen-/Nebenhöhlenchirurgie)
Prävention
Schleimhautpflege, Infektprophylaxe, Allergiemanagement, Beratung zu Risikofaktoren
Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wenn Beschwerden länger als 1–2 Wochen anhalten, wiederkehren oder sich verschlimmern – insbesondere bei:
Bitte kontaktieren Sie uns bei:
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